Die Geschichte der Genusswelt Holsteins Mühle

Vom 11. bis ins 21. Jahrhundert
Das Ausflugslokal Holsteins Mühle liegt im idyllischen Homburger Bröltal, inmitten des Bergischen Wanderlandes. Bis zum Jahre 1969 gehörte der Gebäudekomplex den Fürsten Sayn-Wittgenstein-Berleburg und diente als Mehl- und Sägemühle. Nach Stilllegung des Mühlenbetriebes wurde er unter Landschaftsschutz gestellt und als historische Gaststätte eingerichtet. Die alten Maschinen und Antriebe der Mehl- und Sägestube wurden schon damals in die Einrichtung integriert.

Im Juli 2017 neu eröffnet

Ende 2016 hat die Hotel zur Post Wiehl Betriebsgesellschaft mbH Holsteins Mühle übernommen und mit deren umfassender Sanierung und Modernisierung begonnen. Die Gasträume wurden neu und hochwertig ausgestattet, das Speise- und Getränkekonzept überarbeitet und ein qualifiziertes Team von Mitarbeitern gebildet, denen Gastlichkeit, guter Geschmack und Service sehr am Herzen liegen.

Und noch sind nicht alle Pläne realisiert

Im Frühjahr/Sommer 2018 soll der Ausbau der acht Zimmer im Obergeschoss der Mühle, deren wesentliche Teile auf das 11. Jahrhundert zurückgehen, abgeschlossen sein und das Boutique-Hotel Holsteins Mühle eröffnet werden. Nur wenige Wochen später soll die geplante Eventscheune hinter der Mühle am See in Betrieb genommen werden; sie wird bis zu 144 Menschen sitzend Platz bieten und eine der schönsten und romantischten Hochzeits-Locations der Region werden.

Ursprünge und Namensgebung der Mühle

Der Name „Holsteins Mühle“ ließ bei Forschungen über das Geschlecht derer von Holstein vermuten, dass hier eine Verbindung zur untergegangenen Ritterburg Holstein bestehen könne. Diese Vermutungen führten zu Grabungen, bei denen die Fundamente einer großräumig angelegten Wasserburg aus dem 9. Jahrhundert entdeckt wurden. Reste der Verteidigungsanlage sind heute noch zu sehen: Mauerreste der Wirtschaftsgebäude, ein Brunnenbecken, Reste von Rohrleitungen aus ausgehöhlten Eichenstämmen (im Restaurant zu besichtigen), der mit Schilf bewachsene Wassergraben, über den die Zugbrücke zum Burgeingang führte sowie Reste des Burgvorplatzes in Form eines quadratischen Wiesengeländes am Weg zum Schloss Homburg.